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weifellos geht für Einige nichts über das erhabene Gefühl sich Herrscher über seine eigene Ansiedlung zu nennen. So man dieses Gefühl noch nicht genießt, stellt sich schnell die Frage, wie man es anstellt. Wie baut sich ein solcher Mensch also sein eigenes Dorf?

Zunächst sollte ein ernsthafter Interessent im Besitz einer Länderei befinden. Besitz ist hierbei wörtlich gemeint - eine verwaltete Länderei kann vom Verwalter nicht zur Dorfgründung benutzt werden. Dann sollte sich der ambitionierte Dorfgründer darüber im Klaren sein, dass es nicht genügt einige Bretterbuden in die Landschaft zu stellen und dort Menschen anzusiedeln. Auf sich selbst gestellt wandern Dorfbewohner schnell wieder aus oder verhungern im schlimmsten Falle einfach.

eben den baulichen Planungen ist es also auch nötig, sich Gedanken um das weitere Überleben der Bewohner zu machen. Das Volk verbraucht nämlich ständig Nahrung und andere Versorgungsgüter, die leider nicht von göttlicher Hand auf den Dorfplatz gelegt werden. Jeder Dorfgründer muss demzufolge gewisse Startbedingungen schaffen, die das Überleben der neuen Siedlung zumindest vorerst sichert. Langfristig bedeutet dies, dass er im Frühjahr Getreidefelder anlegen lässt, die später von den Dorfbewohnern abgeerntet werden. Das Getreide wird zu Nahrungsmitteln verarbeitet und dient ausschließlich dazu, die Bevölkerung am Leben zu erhalten.

Glücklich kann der Dorfbesitzer sich schätzen, wenn ein Teil dieser lebensnotwendigen Güter als Überschuss auf dem Markt landet. Dort kann er diese dann kaufen und somit sein Dorf weiter unterstützen. Bis es soweit ist muss der Dorfmarkt aber ständig mit den nötigen Gütern versorgt werden, damit dieser nicht zusammenbricht. Natürlich kann er diese Waren der Bevölkerung verkaufen, aber einem nackten Mann kann man nicht in die Taschen greifen. Also muss er, zumindest in den Anfangszeiten, dem Dorf Geld und Güter schenken. Damit entsteht ein ortsansässiges Stammkapital das auf unter der Bevölkerung aufgeteilt wird. So können die Dorfbewohner auf dem Markt die für sie nötigen Waren kaufen.

en Markt muss man, wie schon ansatzweise erwähnt, anfangs fördern, indem man ihn mit allen nötigen Waren versorgt. Geschieht dies nicht, wird sich der Markt nur langsam oder gar nicht entwickeln. Nach einer gewissen Zeit kehrt auf dem Markt dann aber eine Selbstversorgung ein und er muss nicht weiter durch Schenkungen unterstützt werden. Bis dahin sollte man aber Vorsicht walten lassen, da gerade die lebensnotwendigen Güter wie Nahrung, Viehfutter und Getreide stets in ausreichender Menge vorhanden sein müssen. Jeder Einwohner muss sie kaufen können. Der Preis auf dem Markt muss für die Dorfbewohner also immer bezahlbar sein - egal, wie teuer die Waren vom Dorfbesitzer auch gekauft wurden. Werden die Preise des Marktes zu teuer und haben die Bewohner ihre eigenen Reserven aufgebraucht, so verlassen sie das Dorf oder sterben.

Mit der Dorfgründung besteht im Dorf für alle Waren eine Nachfrage. Die Preise des Marktes werden durch Nachfrage und Angebot bestimmt. Ist die Nachfrage nach einer Ware groß, die Ware aber kaum vorhanden, wird das sehr teuer für den Käufer. Andersrum gilt: Ist die Nachfrage niedrig, das Angebot jedoch groß, so sinkt der Preis. Ein Gleichgewicht dieser beiden Zustände sollte angestrebt werden.

un zu den Einwohnern! Wie siedelt man Menschen in seiner Siedlung an? Am einfachsten ist es, einfach Arbeiter einzustellen. Diese bauen dann auch gleich die Dorfgebäude. Ein Dorf gilt dann als Dorf, wenn mindestens 25 kleine Häuser nah beieinander stehen und dort 100 Menschen siedeln. Empfehlenswert ist es, nach Fertigstellung der Gebäude und Bereitstellung der Unterstützungsgüter 100 Arbeiter dort zu entlassen. Die Familienmitglieder der Arbeiter werden dann wahrscheinlich nach und nach hinzuziehen. Die Arbeiter werden aber nur sesshaft, wenn die nötigen Unterstützungsgüter vorhanden sind. Diese bestehen aus Geld, Nahrungsmittel, Pferdefutter, Getreide, Pferde und Holz. Zudem sollte man auf die Moral der Arbeiter achten, denn aufsässige Menschen sind recht ungeeignet um ein Dorf zu gründen.

Es ist nicht unbedingt nötig, ein neues Dorf sofort durch Wälle oder Ähnliches zu befestigen. Dennoch ist es zu empfehlen. Am einfachsten wird dies durch die Errichtung eines Forts, in welches die ersten Gebäude gebaut werden, realisiert. Später kann man das Fort einfach erweitern und so mehr Platz für weitere Gebäude schaffen.

m Anschluss eine kleine Auflistung der Mindestanforderung für die Dorfgründung. Es ist jedoch wirklich nur das Mindeste. Empfehlenswert sind jedoch die weiteren oben erwähnten Güter und einiges mehr an Gold.

    Einwohner Mindestens 100
    Häuser Mindestens 25 kleine
    Gold 15.000 Goldstücke
    Nahrung 3.000 Rationen
    Getreide 250 Säcke
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