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ie Menschen
Die Menschen sind die weitverbreitetste Spezies auf Oreigon. Sie sind von normaler, schlanker
Statur, ca. 175 cm groß und haben von allen auf Oreigon vorkommenden Spezies die
kürzeste Lebenserwartung mit ca. 75 Jahren. Außerdem gibt es bei ihnen unterschiedliche
Hauttönungen, die von ganz hell bis dunkelbraun gehen. Auf Oreigon geht die Sage um, dass
alle dort vorherrschenden Rassen ihren Ursprung im menschlichen Geschlecht haben sollen.
Bewiesen ist dies jedoch bis heute nicht.
Menschen sind sogenannte Alleskönner. Sie sind gute Krieger, schlaue Händler, betreiben
Ackerbau und Viehzucht, kriechen als Bergarbeiter unter die Erde, befahren mit allem, was
schwimmt, die großen Meere auf Oreigon und behaupten von sich, die Lieblingsrasse der
Götter zu sein. Bescheidenheit ist also von daher nicht gerade eine ihre Stärken.
Zu den Elfen und Zwergen haben die Menschen ein neutrales bis freundliches Verhältnis.
Es ist auch des öfteren zu Vermischungen unter diesen Rassen gekommen. Lediglich mit den
Orks wollen die Menschen nichts zu tun haben. Sie haben eine große Abneigung gegen diese
und in der Vergangenheit gab es regelmäßig Krieg zwischen den Menschen und den Orks,
wobei die Menschen oft genug Unterstützung von den Elfen und Zwergen erhielten.
ie Elfen
Die Elfen ähneln dem Äußeren nach den Menschen. Sie sind jedoch etwas
kleiner als diese und schlanker. Auffälligstes Merkmal sind ihre spitz zulaufenden Ohren, mit
denen sie in den Wäldern schon auf große Entfernung die Geräusche von anderen
Wesen orten und unterscheiden können. Elfen sind die langlebigsten Lebewesen auf Oreigon
und können bis zu 1200 Jahre alt werden. Bevor die Zeit des endgültigen Abschiedes
von Oreigon gekommen ist, verschwinden die Elfen plötzlich aus ihrer gewohnten Umgebung
und werden danach nie wieder gesehen. Anzumerken ist, dass bisher noch niemals Gräber von
Elfen gefunden wurden. Man vermutet, dass sie eine höhere Ebene des Daseins erklimmen
und damit den Niederungen des normalen Lebens entfliehen.
Im Gegensatz zu den anderen Intelligenzwesen auf Oreigon sind die Elfen sehr naturverbunden.
Sie kennen sich in der Kräuterkunde und der Heilmagie hervorragend aus. Magie jeglicher
Art begeistert sie und wenn sie eine Stärke haben, so liegt sie auf diesem Gebiet.
Unwohl fühlen sie sich dagegen vor allem in Städten, Höhlen und Bergwerken.
Fahrten auf Schiffen sind ihnen ganz zuwider. Des weiteren sind sie ausgesprochen gute
Kämpfer, halten ihre Feinde jedoch lieber mittels Pfeil und Bogen auf Distanz. Elfen
gelten im Allgemeinen als die besten Bogenschützen Oreigons.
Obwohl Elfen zuweilen zu Hochmut und Arroganz tendieren, achten sie doch ihre Freunde und
Gefährten stets als Gleichgestellte. Sie schließen nicht schnell Freundschaft,
doch Freunde wie Feinde werden nie vergessen. Meist ziehen sie es vor, Abstand zu den Menschen
zu halten; sie lieben die Zwerge nicht besonders und hassen die bösen Kreaturen der
Wälder.
ie Zwerge
Eine weitere vorherrschende Spezies auf Oreigon sind die Zwerge. Sie sind kleinwüchsig
und von auffallend kräftiger Statur. Besonders erwähnenswert sind bei den männlichen
Zwergen ihre üppige Haarpracht und die großen kunstvoll geflochtenen Bärte.
Die Zwerge sind deutlich langlebiger als Menschen und werden im Durchschnitt zwischen 350
und 450 Jahre alt.
Zwerge machen oft einen mürrischen und eigenbrötlerischen Eindruck und sind recht
wortkarg. Sie sind jedoch, wenn sie sich einer gerechten Sache verschrieben haben, tapfere und
starke Kämpfer. Hat man die Freundschaft eines Zwerges gewonnen, braucht man sich um
hinterhältige Angriffe des Bösen nicht mehr sorgen. Vorteilhaft wirkt sich
hierbei auch ihre besondere Widerstandsfähigkeit gegen Magie und Gifte aus. Zwerge sind
häufig misstrauisch und geizig, doch wird dies durch ihren Mut und ihre Standhaftigkeit
mehr als ausgeglichen. Die Zwerge, die manchmal sehr streitlustig sind, haben für Elfen
nicht viel übrig und die Orks sind ihre erklärten Lieblingsfeinde. Dem Menschen
gegenüber verhalten sie sich in der Regel neutral.
Die Zwerge haben zwei große Leidenschaften. Zum Einen lieben sie Bier und Met über
alles, so dass sogar Gerüchte umgehen, dass Zwerge ein ganzes Fass in einem Zuge leeren
können, ohne anschließend betrunken zu wirken. Gesehen hat dies jedoch noch keiner.
Aber es soll Zwerge geben, die sich damit rühmen. Zum Anderen haben die Zwerge eine große
Leidenschaft für Edelmetalle wie Gold, Diamanten und andere Edelsteine.
Man munkelt, dass sie diese auf große Entfernung durch dickes Felsgestein spüren
und orten können. Sollte man auf Oreigon nach Edelmetallen suchen wollen, bediene man
sich daher am besten eines Zwerges.
ie Orks
Die Orks fallen etwas aus dem Rahmen der üblichen Bewohner von Oreigon heraus. Es sind
aggresive, fleischfressende Humanoide, die sich zusammenschließen und sich von der Jagd
und dem Plündern ernähren. Es geht die Sage um, dass die Orks das Ergebnis von
missglückten Experimenten der Götter gewesen seien und damit die Vorgänger der
Sarazenen waren. Da sie aber nicht den Vorstellungen der Götter entsprachen, wurden sie
von diesen verstoßen. Aus Zorn darüber haben die Orks sich geschworen, die Herrschaft
über den Götterplaneten Oreigon erringen zu wollen und alles von den Göttern
Geschaffene zu vernichten. Daher leben die Orks in ständigem Krieg mit allen Rassen
auf Oreigon.
Die Orks haben ein hässliches Aussehen. Im Allgemeinen sehen sie aus wie primitive
Menschen mit graugrüner Haut, die von spärlichem Haar bedeckt ist. Orks gehen leicht
gebückt, besitzen eine flache, fliehende Stirn und eine Schnauze anstelle einer Nase,
allerdings sind Vergleiche zwischen diesen Gesichtszügen und denen von Schweinen
übertrieben und vielleicht unfair. Orks besitzen ein gut entwickeltes hundeartiges
Gebiss, mit dem sie Fleisch essen können und kurze, spitze Ohren, die aussehen
wie die eines Wolfes. Die Schnauze und die Ohren eines Orks haben einen leichten Rosastich.
Ihre Augen ähneln menschlichen Augen, haben aber einen leichten Rotstich, der sie manchmal rot aufglühen
lässt, wenn sie schwaches Licht in annähernder Dunkelheit reflektieren. Die
Orks besitzen die Fähigkeit der Infravision und sind von daher ausgesprochen gut bei
der Jagd zur Nachtzeit.
Wie alt Orks werden können ist nicht bekannt. Auffallend ist jedoch, dass ältere
Orks bei Schlachten immer in den vordersten Reihe von Orkarmeen und -gruppen zu finden sind und
solange wie ein wildes verwundetes Tier kämpfen, bis sie getötet werden.
ie Sarazenen
Die Sarazenen gehören einem geheimnisvollen alten Volk an und sind in auf
Tumera scheinbar schon in grauer Vorzeit ausgestorben. Rein äußerlich sind sie
mit den Menschen verwandt. Sie waren die begnadetsten und härtesten Krieger, die jemals
auf Oreigon gelebt haben. Der gravierendste Unterschied zu den Menschen ist ihre sehr dunkle
schwarzbraune Hautfarbe, welche in starkem Kontrast zu ihrem krausen, blonden Haar steht.
Wo dieses Volk einmal seinen Ursprung hatte, ist nicht bekannt.
Die Sage spricht davon, dass die Sarazenen zu Beginn der Zeit von den Göttern
geschaffen worden waren, um diesen, wenn sie sich auf der Welt von Oreigon aufhielten,
als Leibwächter dienen zu können. Gekleidet waren sie mit langen schwarzen
Gewändern. Ihre Gesichter waren, bis auf eine Ausnahme, immer durch einen
Gesichtsschutz verdeckt, so dass
nur die Augen zu sehen waren. Die Farbe ihrer Gewänder war ein Ausdruck ihres Ranges
innerhalb dieser Kriegerkaste. Die rotbräunliche Robe des obersten Gottkriegers der Sarazenen
durfte nur von einem von den Göttern bestimmten Krieger getragen werden und wurde nach
dessen Tod an seinen Nachfolger übergeben. Allein sein Gesicht durfte nicht von einem
Stoff bedeckt sein.
Außer ihrem Aussehen ist so gut wie nichts über das Volk der Sarazenen bekannt.
Es hält sich jedoch auf Oreigon hartnäckig das Gerücht, dass das Volk der Sarazenen
immer noch existiert und den sagenumwobenen Punar-Palast, den ehemaligen Sitz der
Götter auf Oreigon, bewacht. In dem Palast sollen unermessliche Schätze gelagert sein.
Bisher gab es auf Oreigon jedoch noch kein lebendes Wesen, welches den Palast jemals mit
eigenen Augen gesehen hat und anschließend noch darüber berichten konnte.
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